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FMH und pharmaSuisse haben dem BAG eine Gesamtlösung für das Ausstellen von CovidZertifikaten für die Bevölkerung angeboten. Diese ist sicher und kann in allen Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken rasch zum Einsatz kommen, da sie in die bestehenden Systeme integriert wird. FMH und pharmaSuisse wurden informiert, dass das EDI für die Entscheidfindung einen Zwischenschritt einlegt. Die Anbindung von Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apothekern ist bei der Gesamtlösung der Leistungserbringer für die Ausstellung der Covid-Zertifikate das zentrale Element.
Ab 7. April kann die Bevölkerung Corona-Selbsttests für zuhause beziehen. Die Abgabe erfolgt ausschliesslich in den Apotheken. Pro Person werden vom Bund die Kosten für maximal 5 Selbsttests pro Monat übernommen. Die rasche flächendeckende Einführung nach der Zulassung ist nur dank engem Zusammenspannen von Hersteller, Behörden, Pharma-Grossisten und Apotheken möglich.
In intensiven Verhandlungen mit dem Bundesamt für Gesundheit hat der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse erwirkt, dass Apotheken für die Covid-19-Impfung dieselbe Vergütung erhalten wie Arztpraxen.
Der Bundesrat ergreift diverse Massnahmen, um wiederholte Tests von asymptomatischen Personen zu fördern und zu vereinfachen und übernimmt die damit verbundenen Kosten. Den Apotheken kommt in dieser neuen Teststrategie eine zentrale Rolle bezüglich der Corona-Selbsttests zu.
Rund 1'800 Apotheken in der Schweiz sorgen dafür, dass die Medikamentenabgabe sicher und qualitativ hochstehend erfolgt. Als erste Anlaufstelle in der medizinischen Grundversorgung helfen sie bei häufigen Gesundheitsproblemen sowie bei chronischen Leiden direkt, übernehmen eine Triagefunktion und entlasten dadurch Hausärzt:innen und Notfallaufnahmen. Auch fürs Impfen sind die Apotheken kompetent und bereit.
Mit der Zulassung des Impfstoffs von Moderna in der Schweiz können die in der Grippeimpfung bereits routinierten Apothekenteams nun auch aktiv an der Covid-19-Impfkampagne teilnehmen. Die Gesundheitsfachpersonen in den Apotheken engagieren sich bereits jetzt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie und warten nun nur noch auf grünes Licht seitens der Kantonsbehörden.
Eine Umfrage der ETH Zürich bei letztjährig grippegeimpften Kundinnen und Kunden in Apotheken zeigt, dass der eigene Schutz der wichtigste Beweggrund für eine Grippeimpfung ist. 89 Prozent fühlten sich sehr wohl bei der Impfung durch die Apothekerin oder den Apotheker. Gar 99 Prozent der Umfrageteilnehmenden würden die Impfung in der Apotheke weiterempfehlen. Ein wichtiges Signal für die derzeitigen Impfaktivitäten.
Mit bisher 435 Fällen liefert das Jahr 2020 einen Höchstwert an registrierten Fällen der FrühsommerMeningoenzephalitis (FSME). Diese wird durch Zecken übertragen. Bei den vor FSME schützenden Impfungen baut sich der Impfschutz nach den ersten beiden Impfungen auf. Um im Frühling geschützt zu sein, lässt man sich am besten jetzt im Winter impfen.
Der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse begrüsst die Stossrichtung des zweiten Massnahmenpakets des Bundesrats, das auf Effizienzgewinn setzt. Der Verband befürwortet das Prinzip einer Erstberatungsstelle für alle Versicherten zum besser koordinierten Eintritt ins Gesundheitssystem, nicht aber ein Obligatorium dafür. Ebenso setzt sich pharmaSuisse für die Anerkennung von interprofessionellen Versorgungsnetzwerken ein. pharmaSuisse lehnt hingegen die Einführung von willkürlich festgelegten Kostenzielvorgaben kategorisch ab und ist enttäuscht über die vom Bund vorgesehene untergeordnete Rolle der Apothekerschaft in der Grundversorgung.
Der Bund hat heute die Aufnahme von Antigen-Schnelltests in die Corona-Teststrategie bekanntgegeben. Diese sollen auch in Apotheken durchgeführt werden. Der Apothekerverband pharmaSuisse begrüsst diesen Entscheid und ist bereits an den Vorbereitungen für ein sicheres Angebot in Apotheken. Er rechnet mit einem schrittweisen Roll-out und strebt an, dass sich symptomatische Menschen bis Ende Jahr in jeder dritten Apotheke testen können.
Seit 10 Jahren begeht die Apothekerschaft am 25. September den World Pharmacists Day. «Transforming Global Health» lautet das diesjährige Motto, das gerade in Corona-Zeiten aktueller denn je ist. Auch Schweizer Apotheken nehmen eine aktive Rolle im Wandel des Gesundheitswesens ein. Sie unterstützen die Bevölkerung – in der Pandemie wie in «normalen» Zeiten.
Der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse hat einen neuen Vorstand: Das Gremium setzt sich aus 4 bisherigen und 6 neuen Mitgliedern zusammen. Martine Ruggli-Ducrot löst als erste Präsidentin den amtierenden Präsidenten Fabian Vaucher an der Verbandsspitze ab. Es warten grosse Chancen, aber auch grosse Herausforderungen auf den Verband.
Schweizerischer Apothekerverband pharmaSuisse
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
Schweiz